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Aktuelle Projekte

 

Freude, die ankommt

Weihnachtspäckchen für Kinder

„Orthopraxia“, der ökumenische Hilfsverein in Bross/Orăştie (Siebenbürgen), engagiert sich für benachteiligte Kinder, die in Rumänien am Rande des sozialen Gefüges stehen. Das GAWiS engagiert sich seit 2006 für den Verein und die Kindern, die durch ihn betreut werden. In jedem Jahr werden Weihnachtsgeschenke finanziert. Seit einigen Jahren können insgesamt ca. 40-50 Kinder im Sommer eine Ferienrüstzeit erleben, die das GAWiS ebenfalls finanziell unterstützt.

Rumänien ist seit 2007 Mitglied der EU. Die meisten Rumänen wollen im europäischen Verbund leben und als gleichberechtigte Partner wahrgenommen werden. Dennoch stagniert die Situation im Lande. Es gibt Bemühungen, die Korruption zu bekämpfen, dennoch geschieht die Entwicklung langsam.

Durch den Austritt von Großbritannien aus der EU sind viele Rumänen, die in Großbritannien arbeiten und ihre Familie in Rumänien ernähren, verunsichert. Möglicherweise müssen sie ihre Arbeit aufgeben und können nicht mehr auf diesem Wege ihre Familien unterstützen.

Auch in 2020 finanziert das GAWiS zwei Sommerfreizeiten für benachteiligte Kinder in Batitz. Weihnachtspäckchen für benachteiligte Kinder werden wieder im Herbst gepackt, dafür erbitten wir eine Spende.

Freude die ankommt

Weihnachten 2019 freuten sich die Kinder über Schulhefte, Plüschtiere, Schreibmaterialien und Süßigkeiten.
Wir danken allen Spenderinnen und Spendern!



„Brücken bauen“: Pionierprojekt in Südaustralien

Tabor Lutheran Church
Gerhard Rüdiger mit Gastpredigerin Rena Brede (Prädikantin EKKW) in der Tabor Lutheran Church, Tanunda (Barossa Valley)
Fotograf: Hans Ulrich Henschel

Jüngeren Volkszählungen zufolge leben in Südaustralien unter 1,65 Millionen Einwohnern 15000 deutsche Muttersprachler. 5000 Deutsche immigrierten seit den frühen 2000er-Jahren. Eine kleine Restgemeinde der Nachkriegsgeneration von ca. 15 Personen hielt in Adelaide trotz erzwungener Anglisierung der deutschsprachigen Gemeinschaft seit dem 1. Weltkrieg deutschsprachige Gottesdienste aufrecht. Doch ihre Zukunft schien ungewiss. Nun besteht Hoffnung, dass die Gemeinde wächst und sich verjüngt.
Noch ist die theologische Kluft zwischen der älteren Nachkriegs- und der jüngeren ("Kirchentags-") Generation groß. Laut Koordinator Gerhard Rüdiger besteht die größte Herausforderung im Moment darin, den verlorenen Kontakt zur jüngeren Generation neu aufzubauen und die Gemeinde mit anderen deutschsprachigen Treffpunkten zu vernetzen. Deshalb trage das Projekt den Titel "Brücken bauen“. Die Arbeit der letzten Monate trägt erste Früchte. „Wir beobachten eine zunehmende Zahl von jüngeren Leuten, die Interesse zeigen. Die meisten der neuen Gottesdienstteilnehmer entstammen der Nachkriegsgeneration, freuen sich aber über neue Ansätze in der Predigt, Liturgie und evangelischen Theologie in deutscher Sprache“, so Rüdiger.
In diesem Jahr möchte die Evangelische Gemeinde deutscher Sprache in Südaustralien das Gottesdienstangebot stabilisieren und ein modernes Gemeindeleben über die Gottesdienste hinaus aufbauen. Eine Website und ein Gemeindebrief sollen entstehen. Für die Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde sowie Fahrtkosten hat das GAWiS eine Förderung von 2000 Euro bewilligt.