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Syrien
Das GAW ruft zu Hilfe für evangelische Christen in Syrien auf.
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Leitprojekte 2016
In Serbien leistet die EHO wichtige Hilfe für Flüchtlinge.
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Christliche Begegnungstage in Budapest
Vom 7.-10.7.2016 treffen sich evangelische Christen aus Mittel- und Osteuropa.
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 Gustav-Adolf-Werk in Sachsen e.V.


Aktuelle Projekte

 

Hilfe für evangelische Christen in Syrien

"Die Angriffe auf unsere Hoffnung dürfen nicht gewinnen!" - evangelisch in Aleppo

Aleppo
Gottesdienst in der Bethelkirche Aleppo

„Trotz des Bürgerkrieges und der Raketenangriffe haben wir es geschafft, unsere evangelischen-armenischen Schulen offen zu halten und damit 'gegen den Strom zu schwimmen'“, berichtet Pfarrer Haroutune Selimian von der evangelischen Bethelgemeinde in Aleppo. „Wir wollen der Angst und der Angriffe auf unsere Hoffnung keinen Raum geben!“

Derzeit werden 260 Kinder und Jugendliche vom Kindergarten bis zur 12. Klasse von 50 Lehrern in der evangelischen Bethelschule unterrichtet. „Unsere Schule gehört nach wie vor zu den besten – trotz des Krieges“, sagt Pfarrer Selimian.

„Trotz des sechsjährigen Krieges feiern wir ohne Unterbrechung unsere sonntäglichen Gottesdienste. In der Regel kommen um die 450 Gottesdienstbesucher. 250 evangelische Familien sind in Aleppo geblieben. Auch die Gruppenaktivitäten gehen weiter. All das ist ein starkes Zeichen der Hoffnung gegen die Angst. Und als Kirche haben wir die Verantwortung, den Menschen zur Seite zu stehen und ihnen Kraft, Trost und Beistand zu geben“, berichtet er weiter.

Selimian berichtet zudem von der Medizinstation, der „Bethel Poly Clinic“. Diese sei ein Zeichen der Solidarität mit allen Menschen in Not. Hier bekommt man Medikamente, erfährt medizinische Erstversorgung und Menschen mit chronischen Krankheiten werden versorgt. Diese Klinik wurde im Juni 2013 eröffnet auf dem Campus der Bethelkirche. „Seit die Klinik geöffnet hat, haben 2779 Patienten sie aufgesucht!“ 

Aleppo
Pfarrer Selimian mit Kindern der Bethelschule

Die gesamte evangelische armenische Gemeinschaft verteilt Lebensmittel und Trinkwasser. Ebenso bemühen wir uns um Wohnraum für die, die ihre Wohnung verloren haben. Studenten erhalten Unterstützung. „Eine wichtige Hilfe ist die Begleitung von durch den Krieg traumatisierten SchülerInnen“.

„35 evangelische Familien aus unserer Gemeinde haben das Land leider verlassen. Es ist zu verstehen, aber bei allem versuchen wir dennoch, Menschen durch unsere seelsorgerliche und diakonische Arbeit Perspektiven zu geben und wir hoffen und beten um Frieden, dass wir bleiben können und Christus hier dienen können! Wir danken allen – besonders dem GAW – für die Hilfe, die für uns Hoffnung auf Zukunft in unserem Land bedeutet! Und es bedeutet uns viel, dass wir uns im Glauben verbunden wissen! Eure helfenden Hände sind ein wirklicher Ostergruß!“

Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.sonntag-sachsen.de/2016/09/syrische-geschwister-not

Wenn Sie helfen wollen, spenden Sie für evangelische Christen in Syrien.

Spendenkonto: GAWiS
Bank für Kirche und Diakonie – LKG Sachsen (KD-Bank – LKG-Sachsen)
IBAN: DE41 3506 0190 1641 0500 20
BIC:  GENO DED1 DKD

Kennwort: „Syrien“

 

Freude, die ankommt

Weihnachtsaktion und Sommerlager

Seit 2007 ist Rumänien Mitglied der EU. Die meisten Rumänen wollen im europäischen Verbund leben und als gleichberechtigte Partner wahrgenommen werden. Dennoch stagniert die Situation im Lande. Korruption und Bürokratie bestimmen noch allzu oft das öffentliche und wirtschaftliche Leben. Die Europawahl im Mai wurde von den alten, kommunistischen Eliten gewonnen.
Die wirtschaftlichen und finanzpolitischen Probleme in Italien und Spanien führen dazu, dass dorthin Ausgewanderte zurückkehren. Die Arbeitslosenzahlen in Rumänien steigen dadurch wieder. Kinder, die mit ihren Eltern ausgewandert waren, haben Sprach- und Integrationsprobleme in den rumänischen Schulen. Andererseits gibt es weiterhin die bei Verwandten in Rumänien lebenden „verlassenen“ Kinder von Arbeitsmigranten. Eine große Sorge ist auch die wachsende Inflation im Lande.
„Ortopraxia“, der ökumenische Hilfsverein, in Bross/Orăştie (Siebenbürgen), hat diese Entwicklung im Blick und engagiert sich für die benachteiligten Kinder.

Alles wird in Rumänien gekauft und verpackt. Es fallen keine Transportkosten an.

Über 400 Kindern konnte am Weihnachtsfest 2015 eine Freude gemacht werden

Frau Bianu (verantwortliche Koordinatorin des Projektes „Freude, die ankommt“) schreibt:
„Es war wieder eine Freude von uns aus Orastie-Broos/Siebenbürgen-Rumänien zu spüren, wie viele Leute an uns in der Adventszeit gedacht haben. Recht herzlichen Dank an alle Spender.
Dank Ihrer Spende konnten wir heuer wieder sehr viele Weihnachtspäckchen vorbereiten. Wir haben 330 Päckchen für Orthopraxia gemacht und 80 für die Pfarrgemeinde- oder Gemeindeverband, wie wir jetzt heißen. Aufgeteilt haben wir sie durch die Pfarrer von jeder Kirche, weil jeder seine armen Kinder kennt, durch die Frauen vom Verein, welche auch ihre Stadtteile kennen und durch mich, welche ich die Schule am Bahnhof – dort ist ein armes Viertel von Häusern, Wohnblocks oder Hütten – und das Waisenhaus übernommen habe.

Jedes Kind hat sich sehr über die Weihnachtspäckchen gefreut und alle Empfänger bedanken sich recht herzlich! Es ist immer der schönste Dank in den leuchtenden Augen der Kinder zu sehen, wenn sie die Päckchen in Empfang nehmen. Für viele ist es das einzige Geschenk, was sie zu Weihnachten bekommen. […].“

Sommerlager Batiz 2015
Geschenke für die Kinder
Sommerlager Batiz 2015
Leben in den Hütten

 

Sommerlager 2015 in Batiz bei Broos/Oraştie (Rumänien) – Vertreter des GAWiS waren zu Besuch

Zwei Vertreter des GAWiS waren Anfang Juli zu Besuch in Broos und Batiz, um die 2. Kinderrüstzeit des Sommers zu besuchen, die Kinder und die Betreuer kennenzulernen, um sich ein Bild von den Örtlichkeiten und Gebäuden zu machen und um sich vor Ort über die sozialen und kirchlichen Gegebenheiten zu informieren.

Wieder kamen etwa 40 Kinder im Alter zwischen 5 bis 13 Jahren in das Freizeitheim der Evangelischen Kirche A. B. nach Batiz/Siebenbürgen: Spielen, Basteln, gemeinsam Essen und gemeinsam Gottesdienst feiern, Singen und Kochen, sich umsorgen lassen; einer Krankenschwester und einem Polizisten zuhören – dies waren viele neue Impulse für die Kinder.
Wir sind froh, dass dies aus dem Überschuss an Spenden für „Freude, die ankommt“ wieder möglich wurde.

Lesen Sie hier den kompletten Reisebericht vom 6.-9.7.2015 | PDF, 290 kB

Lesen Sie hier die Berichte von den Leitern der beiden Sommerlager | PDF, 320 kB


Sommerlager Batiz 2015
Batiz - Spielen auf der Wiese
Sommerlager Batiz 2015
Batiz - Schattenspiel

Weitere Fotos zum Ansehen