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E-Mail: gawis@gaw-sachsen.de
Freude, die ankommt
Wir bitten um Spenden für Kinder in Rumänien.
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Tag der Diaspora 2017
vom 17.-19.3.2017 in Lützen. mehr...

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit und ein frohes Jahr 2017!

 

 Gustav-Adolf-Werk in Sachsen e.V.


Aktuelle Projekte

 

Hilfe für evangelische Christen in Syrien

Nothilfe des Gustav-Adolf-Werkes kommt in Aleppo an

Aleppo
Raketeneinschlag im Klassenraum (Aleppo, Oktober 2016)

In der Ausgabe Nr. 9 der Zeitung „Der Sonntag“ vom 28.2.2016 schrieb Haroutune Selimian, Pfarrer der evangelischen Bethel-Gemeinde in Aleppo über seine Gemeinde und die damalige Situation in Syrien.

Beim GAWiS sind seither viele Spenden eingegangen. Dank dieser Spenden aus Sachsen und Deutschland, die das Gustav-Adolf-Werk nach Syrien übermittelte, konnte die Gemeinde von Haroutune Selimian in Aleppo 200 Familien mit Essensrationen versorgen (80 US-Dollar pro Paket), für die Schule zum Heizen und für Stromerzeugung Heizöl kaufen (3.500 Dollar), Lehrergehälter unterstützen (3.200 Dollar), Stipendien für Schüler ermöglichen (7.000 Dollar), die Kirche und die Schule reparieren (1.500 Dollar) und 250 Familien die Bezahlung von Strom ermöglichen (7.500 Dollar).

Aktuell schreibt Pfarrer Haroutune Selimian von der armenisch-evangelischen Bethelkirchengemeinde in Aleppo:

„Aleppo, eine der wichtigsten Städte Syriens und ein wirtschaftliches Zentrum, hat sich in dem fünf Jahre andauernden Krieg in einen der gewaltvollsten Orte der Welt verwandelt. Die Stadt ist für die verschiedenen Kriegsparteien von entscheidender Bedeutung. Hier entscheidet sich der Krieg! Inzwischen gibt es kaum noch einen sicheren Ort in unserer Stadt. Am 9. Oktober schlug in den Räumen unserer Bethel-Schule eine Rakete ein. Mein Schlafzimmer ist 30 Meter von dem Schulgebäude entfernt", schreibt Selimian. "Es gab zum Glück nur materielle Schäden und niemand ist verletzt worden - nur die Angst vor weiteren Angriffen ist da. Ununterbrochen hören wir den Kriegslärm.“

Die Stadt ist in Ost- und Westteil gespalten. Während die Regierungsseite mit Unterstützung der russischen Luftwaffe den Ostteil der Stadt massiv angreift, erfährt der Westteil der Stadt, wo u.a. die armenisch-evangelische Kirche steht, Raketeneinschläge von der Seite verschiedener Rebellen.

So wird das Leben immer schwieriger. Ohne Hilfe von außen geht es nicht mehr. Die Menschen in Syrien leiden unabhängig von ihrem Glauben oder nationaler Zugehörigkeit unter Isolation und Unsicherheit, Verarmung, psychische Belastungen. Es gibt kaum Arbeit, während die Lebensmittel- und Treibstoffpreise enorm gestiegen sind.

„Mit Hilfe des GAW haben wir die Schäden an der Schule und der Kirche in Aleppo beseitigen können. Zudem haben Schüler und bedürftige Familien Hilfe bekommen.“

Diese Hilfe für Aleppo ist ein konkretes Beispiel der Nothilfe, die das GAW aktuell in Syrien leistet. Darüber hinaus werden Gemeinden weitere wie in Malikiya, Hasaka, Qamishly, Homs, Latakia und Mehardeh unterstützt.

Wenn Sie helfen wollen, spenden Sie für evangelische Christen in Syrien.

Spendenkonto: GAWiS
Bank für Kirche und Diakonie – LKG Sachsen (KD-Bank – LKG-Sachsen)
IBAN: DE41 3506 0190 1641 0500 20
BIC:  GENO DED1 DKD

Kennwort: „Syrien“

 

Freude, die ankommt

Weihnachtsaktion

Seit 2007 ist Rumänien Mitglied der EU. Die meisten Rumänen wollen im europäischen Verbund leben und als gleichberechtigte Partner wahrgenommen werden. Dennoch stagniert die Situation im Lande. Es gibt Bemühungen, die Korruption zu bekämpfen, dennoch geschieht die Entwicklung langsam.

Eine neue Herausforderung muss das Land durch den Austritt von Großbritannien aus der EU meistern. Viele Menschen aus Rumänien arbeiten dort und sind sehr verunsichert, was diese rein britische Entscheidung für sie bedeuten könnte. Müssen sie ihre Arbeit aufgeben, können sie weiterhin ihre Familien ernähren?

„Ortopraxia“, der ökumenische Hilfsverein, in Bross/Orăştie (Siebenbürgen), hat diese Entwicklung im Blick und engagiert sich für benachteiligte Kinder, die in Rumänien am Rande des sozialen Gefüges stehen.

Zum 11. Mal „packt“ das GAWiS in Zusammenarbeit mit dem Verein „Ortopraxia“ kleine Weihnachtsgeschenke für diese benachteiligten Kinder.
Alles wird in Rumänien gekauft und verpackt. Es fallen keine Transportkosten an.

Für die 11. Weihnachtsaktion in 2016 werden wieder kleine Geschenke vorbereitet, in denen für 12 € Folgendes enthalten sein wird:

1 Kindergartentasche oder
1 Stifteetui
2 Kugelschreiber und 1 Bleistift
Buntstifte
1 Radiergummi und 1 Spitzer
4 Schulhefte
1 Ball
1 leuchtende Spielfigur
verschiedene Süßigkeiten und
Weihnachtsbonbons
1 Kilo Zucker
ein Stück Seife.

Wenn Sie helfen möchten:

GAWiS
Bank für Kirche und Diakonie – LKG Sachsen (KD-Bank – LKG-Sachsen)
IBAN: DE41 3506 0190 1641 0500 20
BIC:  GENO DED1 DKD

Kennwort: Freude, die ankommt + Ihre Adresse für den Dank

Für ein Päckchen benötigen wir 12 €

Sommerlager Batiz 2015
Freude auf den Inhalt
Sommerlager Batiz 2015
Die Geschenke werden verteilt

Sommerlager in Batiz

Frau Bianu schreibt: „In der Zeitspanne 25.06.- 29.06.2016 und 03.07. – 07.07.2016 wurden die zwei Sommerlager des Brooser Vereins Ortopraxia in Batiz organisiert, dank der Unterstützung vom GAWiS in Dresden.

Im ersten Lager sind 18 Kinder aus dem Kinderheim der katholischen Kirche „Hl. Elisabeth“ aus Broos gewesen. In diesem Heim werden Waisenkinder und Kinder aus sozial schwachen Familien betreut, welche einen großen Teil ihrer Zeit im Zentrum verbringen. Da im Kloster selber ungarisch gesprochen wird, wurde auch auf der Freizeit hauptsächlich ungarisch geredet. Für diese war es ein Erlebnis aus der Stadt herauszukommen und etwas anderes zu sehen und zu erleben.

Die Zeit von 4 Tagen verging schnell mit Spielen, Basteln, Singen und Beten. Im diesem Jahr war schönes Wetter. Es fehlten nicht tägliche Beschäftigungen wie Wäschewaschen, Hausputz, Ordnung halten im Haus. In dem Andachtsraum wurde der Tag begonnen und beschlossen, auch bei den Mahlzeiten wurde gebetet. Dafür waren die zwei Betreuer zuständig, Familie Biro, er ist Diakon und geistlicher Betreuer der Anstalt in Broos, seine Frau ist Kindergärtnerin von Beruf. Zum Programm dazu kam dieses Jahr auch der Dorfpolizist, welcher über die Gefahren von Diebstahl, Kriminalität im Allgemeinen sprach, sowie über Verkehrsregeln, die für Kinder relevant sind. Auch im diesem Jahr haben die Kinder selbst ein Gulasch gekocht. Sie waren sehr stolz auf ihr Ergebnis und es schmeckte ihnen und auch mir sehr gut.

Zur zweiten Freizeit wurden 18 Kinder aus Broos und Umgebung eingeladen. Auch in diesem Sommerlager wurde viel gebastelt und als Neuigkeit malten sie Ikonen auf Glas.

Zum Programm dazu kam auch zu dieser Gruppe in diesem Jahr der Dorfpolizist, welcher über die Gefahren von Diebstahl, Kriminalität im Allgemeinen sprach, sowie über Verkehrsregeln, die für Kinder relevant sind.

Den Kindern und Betreuern hat es im Lager sehr gut gefallen, das Essen wurde sehr gut angenommen und es schmeckte allen. Die vielen Bastelarbeiten machten Spaß, die Kinder nahmen die Sachen mit nach Hause. Sie würden gerne wieder kommen. Das gilt auch für die Kinder aus dem katholischen Heim, als auch für die Kinder aus dem Sozialzentrum der orthodoxen Kirche.

Wir danken den Spendern, welche diese Idee unterstützt haben und an uns gedacht haben. So haben diese Kinder etwas Schönes zum Ferienanfang erlebt.“

Sommerlager 2016-Gemeinsames Essen
Sommerlager 2016-Spielen im Freien